Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, legte der junge Mann das Geständnis am Sonntagabend ab. Wie, weshalb und wo er die Tat verübt habe, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen, sagte Staatsanwalt Adrian Kaegi auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
Gegen den aus Kosovo stammenden 20-jährigen Freund der verstorbenen jungen Frau sei beim Haftrichter Antrag auf Anordnung von Untersuchungshaft gestellt worden, heisst es im Communiqué der Staatsanwaltschaft weiter.
Der Freund der Erschossenen hatte zunächst ausgesagt, er habe mit seiner Freundin im Auto auf dem Parkplatz beim Einkaufszentrum Volkiland etwas gegessen. Plötzlich sei ein unbekannter maskierter Mann erschienen und habe ihn mit einer Pistole bedroht.
Darüber sei er erschrocken und habe sich geduckt. Der Unbekannte habe dann durch das offene Fenster auf der Fahrerseite einen Schuss abgegeben und die Freundin auf dem Beifahrersitz getroffen.
Der Mann fuhr die Verletzte ins Spital Uster, wo die 16-jährige Schweizerin der Schussverletzung erlag. Kurz nach Mitternacht orientierte das Spital die Kantonspolizei Zürich.
Gemäss Kaegi erfolgte die Schussabgabe am Samstag zwischen 23 Uhr und 23.45 Uhr. Wo das Opfer getroffen worden sei, müsse die Obduktion ergeben. Nach Abschluss der Obduktion und dem Erstellen des Verletzungsmusters dürfte man Genaueres zum Tathergang wissen, so Kaegi.
Laut Kaegi hat der mutmassliche Täter einen einzigen Schuss abgegeben. Über den Verbleib der Tatwaffe könne er zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen. Kaegi geht davon aus, dass er "in ein bis zwei Wochen ein deutlicheres Bild der Vorfälle malen" kann.