Dietikon
Aktualisiert am 22.02.12, um 06:18
 

Stadtrat fordert Projetkanpassung bei der Limmattalbahn

Visualisierungen der Limmattalbahn
Trotz grundsätzlicher Unterstützung für den Bau der Limmattalbahn sowie deren Linienführung fordert der Dietiker Stadtrat «genauere Abklärungen und Projektanpassungen». Dies teilt er in einer Stellungnahme zum Vorprojekt der Limmattalbahn mit.
 

Unter anderem sollen die zu engen Platzverhältnisse an Umsteigeknoten optimiert werden. Zudem beantragt der Stadtrat, die Unterführung der Fahrspuren der Überlandstrasse zu verlängern, da er grossen Wert auf Durchlässigkeit zwischen dem «heutigen Stadtkern und dem zukünftigen Quartier Niderfeld» lege.

Platzverhältnisse optimieren

An zwei Umsteigeknoten bemängelt der Stadtrat Platzverhältnisse. Beim Knoten Bremgartner-/Zentral-strasse sowie am Bahnhof Dietikon sollen deshalb Optimierungen geprüft werden. Bei Letzterem würden durch die Enge unter anderem Parkplätze wegfallen, Verkehrsflächen für Passagiere auf den Perrons eingeschränkt und die Führung des Langsamverkehrs erschwert. Die direkte Verknüpfung mit der S-Bahn und der Bremgarten-Dietikon-Bahn sei ein unbestrittener Vorteil, so der Stadtrat. Deshalb sei «zu prüfen, inwieweit sich die Situation verbessern lässt und inwiefern Alternativen möglich sind».

Um den Verkehr im Gebiet Dreispitz bewältigen zu können, werden zwei Spuren der Überlandstrasse unter dem Knoten hindurchgeführt. Der Stadtrat beantragt eine Verlängerung dieser Unterführung, «um die Sicherheit und die Attraktivität des Übergangs zu gewährleisten sowie den zukünftigen Stadtteil Niderfeld optimal anzubinden». Des Weiteren stellt der Stadtrat den Antrag, die Haltestelle Sommerau in der weiteren Planung zu berücksichtigen, um die Zugänglichkeit des Zentrums Dietikon und der Schulhäuser an der Schöneggstrasse zu verbessern. Betreffend des Zentrums spricht sich der Stadtrat zudem gegen die Aufhebung verschiedener Fussgängerübergänge aus.

Bereits im Januar 2011 hat der Stadtrat die Unterstützung der Linienführung beschlossen. Verschiedene damals verlangte begleitende Massnahmen seien im Vorprojekt «im Wesentlichen berücksichtigt worden», so der Stadtrat. (AHI)

(az)
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