Mit der fulminanten Ouvertüre «Die lustigen Weiber von Windsor» von Otto Nicolai eröffnete das Collegium Musicum Urdorf (CMU) unter seinem Dirigenten Pascal Druey das längst zur Tradition gewordene Neujahrskonzert. Gegen vierhundert Kultur- und Musikfreunde erfreuten sich am Konzertprogramm unter dem Motto «Deutsche Romantik».

Glanzvoller Höhepunkt des Abends war gewiss das g-Moll Klarinettenkonzert des in Berlin geborenen Dirigenten und Komponisten Julius Rietz, das der international renommierte Klarinettist Fabio Di Càsola grossartig interpretierte.

Anschliessend überbrachte Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner die Neujahrsgrüsse des Urdorfer Gemeinderates. Sie stellte fest, dass im Dorf das Grüssen und das aufrichtige Nachfragen nach der Befindlichkeit seltener werde. Der Neujahrstag sei eine Chance, das Vergangene Vergangenheit sein zu lassen.

«Mit einer positiven Haltung unseren Mitmenschen gegenüber, mit Offenheit, Interesse am Andern, Freundlichkeit, Anstand und Toleranz wird nicht die grosse Welt gerettet, aber ein kleiner Beitrag dazu geleistet, dass unsere Gesellschaft wieder ein bisschen besser wird», so Rottensteiner abschliessend.

Mit berühmten Melodien aus «Ein Sommernachtstraum» von Felix Mendelssohn Bartholdy und dem Holzschuhtanz aus «Zar und Zimmermann» von Albert Lortzing sowie zwei Zugaben schloss das CMU Neujahrskonzert, das Pascal Druey bereits zum zehnten Mal dirigierte. (mu)