Der beste Schutz gegen die Kälte ist und bleibt die Isolierung. Menschen hüllen sich in wärmende Kleidung, Tiere tragen Pelz oder wärmende Daunen unter dem Federkleid und fühlen sich so – auch an kältesten Wintertagen – draussen Pudelwohl.
Unterschied von Hunden und Katzen
Bei einem gesunden Hund ist allein durch das Fell ein natürlicher Wärmeschutz ausreichend. Zu beachten ist jedoch, dass kleine Hunde schneller frieren als grosse, und Tiere mit kurzhaarigem Fell reagieren empfindlicher auf die Kälte.
Während die Hunde praktisch bei jedem Wetter draussen herumtollen, sind Katzen eher wetterempfindlich. Wichtig bei den eigenständigen und unabhängigen Katzen, die selber entscheiden ob sie ins Freie wollen, ist derweil, dass sie stets ein Türchen für die Rückkehr ins warme Haus zur Verfügung haben.
Die draussen gehaltenen Nutztiere benötigen neben genügend Futter und Wasser unbedingt einen trockenen, zugfreien und gut eingestreuten Witterungsschutz. Idealerweise bietet man den Tieren die Möglichkeit, ihren eigenen Bereich selber auszuwählen.
Bei den Wildtieren wiederum lautet das Rezept Ruhe statt Futter. Mit der Kälte haben die in der Schweiz heimischen Wildtiere keine Probleme. Angewiesen sind sie aber auf die Rücksichtsnahme von Herr und Frau Schweizer. So weist der Schweizer Tierschutz darauf hin, dass eine Flucht im Schnee die Tiere viel Kraft kostet und darum von Wintersport abseits markierter Pisten und Wege abzusehen sei.
Futter für die Vögel
Füttern sollte man derweil die Vögel nur bei geschlossener Schneedecke oder hart gefrorenem Boden. Essensreste haben im Futterhäuschen nichts zu suchen, denn es gilt: Vögel sind keine Allesfresser.
Das Futter sollte den Anforderungen der jeweiligen Vogelart entsprechen, so picken Meisen gerne Körner von Fettknödeln, Finken und Spatzen bedienen sich am Futterhäuschen, während Amseln und Rothkehlchen sich gerne auch Mal im Komposthauben bedienen, wenn die oberste Schicht umgedreht wird.