Morgenstund hat Gold im Mund – oder auch einfach ein Gipfeli und ein Ei, dazu Kaffee und Informationen aus der Limmattaler Wirtschaft. So war es zumindest gestern, als sich rund 25 Vertreter von Wirtschaft, Behörden und Verbänden noch vor Sonnenaufgang um 7.30 Uhr im Golfclub Unterengstringen zum ersten Limmattaler Wirtschaftsfrühstück trafen.

Organisiert worden war es von der Standortförderung Limmattal, die damit eine «Netzwerk-Offensive» starten will, wie sie es nennt. Am Wirtschaftsfrühstück, das von nun an in regelmässigen Abständen stattfinden soll, wird sich zudem jedes Mal eine andere Firma aus der Region vorstellen.

«Wir wollen die Akteure der Wirtschaft im Limmattal stärker vernetzen», sagte Bruno Hofer, Geschäftsführer der Standortförderung Limmattal, gestern. Einerseits gehe es darum, dass man sich besser kennenlerne. Andererseits wolle man auch die Aufmerksamkeit auf das regionale Angebot lenken.

«Das Regionale kommt wieder»

Dies ist ganz im Sinne des Dietiker Standortförderers Michael Seiler: Auch aus Nachhaltigkeitsüberlegungen sei es sehr sinnvoll, wenn sich die regionale Wirtschaft vernetze und gegenseitig berücksichtige, sagte er. Er sei überzeugt: «Das Regionale kommt wieder viel stärker.»

Sie finde es toll, dass man sich treffe und kleine Firmen kennenlerne, sagte auch Sabine Billeter, Geschäftsführerin der Vereinigung Zentrum Dietikon: «Das Limmattal hat viel zu bieten.» Zudem werde an solchen Anlässen das regionale Gemeinschaftsgefühl gestärkt, so Billeter: «Wir gehören von Baden bis Zürich zusammen.»

Barbara Angelsberger, die in Schlieren Anlässe für Start-up-Unternehmer organisiert, sagte, sie schätze die Gelegenheit, das Netzwerk zu pflegen, sehr. «Gute Beziehungen zur Wirtschaft sind wertvoll.»