Kaum war der Skilift Röhrenmoos in Betrieb gegangen, verbreitete sich eine Atmosphäre, wie man sie aus Wintersportorten in den Bergen kennt. Egal ob mit Schlitten, Bob, Ski oder Snowboard, die zahlreichen Wintersportler genossen gestern den frischen Schnee auf der Piste und die vereinzelten Sonnenstrahlen in vollen Zügen. Die Freude der Einheimischen war gross, dass sie sich nun am Hausberg im Schnee vergnügen können.

Bereits eine Stunde nach ersten Inbetriebnahme der Anlage war die Schlange am Lift schon sehr lange, sodass es einige Zeit brauchte, um nach oben zu gelangen. Einige Bobfahrerinnen begannen deshalb, ihr Gefährt selbst nach oben zu ziehen. Dies erforderte nicht unbedingt mehr Kraft, denn im Bob zu sitzen und den Bügel zu halten ist ebenfalls sehr anstrengend.

Tiefster Skilift der Schweiz geöffnet

Der Schnee im Zürcher Flachland lässt sogar Dietikon mit seiner 180-Meter-Piste zum beliebten Wintersportgebiet werden.

Bei der Begehung am Montag sah es noch nicht danach aus, dass der Skilift diese Woche öffnen kann. Umso grösser war die Freude bei Armin Strässle, Leiter Jugend und Freizeit der Stadt Dietikon, dass es doch klappte: «Es ist lässig, dass so viele gekommen sind», sagt Strässle.

Der grosse Andrang bescherte Mirjam Spring und Hannah Löw vom Chrüzacher-Team viel Arbeit. Als Betreuerinnen des Skilifts waren sie für den sicheren Betrieb der Anlage zuständig. Ebenfalls auf Platz war Kontrolleur Markus Koller. Im Namen des interkantonalen Konkordates für Seilbahnen und Skilifte führte er die sporadisch fällige Anlagekontrolle durch und prüfte die Sicherheitsvorkehrungen.

Die Skilift-Saison in Dietikon ist eröffnet.

 Der tiefstgelegene Skilift der Schweiz zog nicht nur jüngere, sondern auch viele ältere Semester den Hang hinauf. Sofern es die Schneeverhältnisse zulassen, können sie am Samstag wieder einige Schwünge auf der nun doch etwas abgefahrenen Piste machen.

Die Limmattaler Zeitung hat auf der Piste nachgefragt: Was machen Sie am liebsten, wenn es Schnee hat?