2010 verzeichneten die Gemeinden im Durchschnitt um drei Prozent weniger Erträge und reduzierten ihren Aufwand im gleichen Umfang. Überschüsse gab es - im Unterschied zum Vorjahr 2009 - kaum mehr, aber die Saldi waren trotz des schwierigen Umfeldes ausgeglichen.
Von Schulden geplagt sind vor allem grössere und grosse Gemeinden. Obwohl die Nettoinvestitionen 2010 zurückgefahren wurden, mussten manche Investitionen mit fremdem Geld finanziert werden. Im Durchschnitt macht die Nettoverschuldung 1400 Franken pro Kopf aus.
Das sind 450 Franken weniger als im Durchschnitt der letzten 25 Jahre. 2007 war die durchschnittliche Verschuldung abgebaut. Seither stieg sie wieder an. Unter den Gemeinden gibt es allerdings beträchtliche Unterschiede, wie es in der Mitteilung heisst.
Der Selbstfinanzierungsgrad stieg gegenüber 2009 leicht an und betrug im Durchschnitt 70 Prozent. Laut Josef Perrez vom statistischen Amt des Kantons Zürich ist dies angesichts der Finanzkrise «nicht schlecht».