Die Pendlerzeitung «20 Minuten» hatte in der Freitagausgabe berichtet, über 50 Rechtsextreme seien am vergangenen Montag mit Fackeln durch Hombrechtikon gezogen. Mitgetragen worden sei ein Transparent, das an die Bombardierung von Dresden am 13. Februar 1945 erinnert habe.
Keine Bewilligung erteilt
Aufgrund von Reaktionen sah sich der Gemeinderat am Freitag veranlasst, offiziell Stellung zu nehmen. Auf der Hompage der Gemeinde wies er darauf hin, er habe keine Kenntnis von diesem Fackelzug gehabt. Die Behörde sei erst am Donnerstagmorgen von einem Mitarbeiter von «20 Minuten» über dieses Ereignis informiert worden.
Der Fackelzug, so der Gemeinderat in seiner Mitteilung weiter, sei «in einer Art und Weise durchgeführt worden, dass weder beim Gemeinderat noch bei der Gemeindeverwaltung noch bei der Kantonspolizei Reklamationen eingegangen sind». Auch über allfällige Schäden sei nichts bekannt.
Tatsache sei, dass eine Bewilligung dafür nicht erteilt worden sei. Die Gemeinde behalte sich rechtliche Schritt vor, erteile aber derzeit keine weiteren Informationen, teilte Gemeindepräsident Max Baur mit.