Der beschlossene Preisanstieg stehe im Einklang mit der bisherigen ZVV-Strategie, die Preise regelmässig, aber massvoll anzupassen, schreibt der Verkehrsverbund in einer Mitteilung vom Freitag.
Vor dem endgültigen Entscheid des Verkehrsrates und des Regierungsrates können sich nun die Gemeinden, Verkehrsunternehmen und regionalen Verkehrskonferenzen äussern. Die Vernehmlassung dauert bis zum 19. März.
Keine Änderungen im Lokalnetz und bei Kurzstrecken
Die Preiserhöhung will der ZVV nicht auf allen Billetten vornehmen. Keine Änderung werde es im Lokalnetz und bei Kurzstrecken geben. Zudem falle der Anstieg bei den Einzeltickets und den Tageskarten für 1 bis 2 Zonen mit 2,4 Prozent unterdurchschnittlich aus.
Dass diese Strecken geschont werden, begründet der ZVV damit, dass die höheren Trassenpreise nur die Bahnlinien betreffen. Im Streckenbereich von 1 bis 2 Zonen seien aber tendenziell weniger Leute mit dem Zug unterwegs.
Teurere Einzeltickets und Tageskarten
Entsprechend stärker steigen dagegen die Preise für Einzeltickets und Tageskarten für 3 und mehr Zonen. Auf diesen längeren Strecken benutzen die ZVV-Kundinnen und -Kunden in der Regel die S-Bahn, wie es in der Mitteilung heisst. Teurer werden auch die Monats- und Jahresabonnemente sowie die 9-UhrPässe.