Hombrechtikon
Aktualisiert am 22.02.12, um 12:59
 

Hombrechtikon toleriert kein «neonazistisches Gedankengut»

Hombrechtikon will kein «neonazistisches Gedankengut» tolerieren (Symbolbild)
Quelle: Keystone
Der Gemeinderat von Hombrechtikon hat in Zusammenhang mit dem angeblichen Fackelzug von Rechtsextremen vom 13. Februar bei der Kantonspolizei Zürich Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.
 

Der Fackelzug sei widerrechtlich durchgeführt worden, hält der Gemeinderat auf seiner Internetseite fest. Die Anzeige ziele auf Organisation und Teilnehmende des Fackelzuges, an dem offensichtlich «Mitglieder einer neonazistischen Bewegung» teilgenommen hätten.

Der Gemeinderat betont, dass er «jedwelche Form neonazistischen Gedankenguts und neonazistischer Aktivitäten» absolut ablehne. «Die Erteilung einer Bewilligung für die Durchführung eines solchen Fackelzuges wäre nie infrage gekommen», heisst es auf der Internetseite.

Nach wie vor ein Rätsel

Der angebliche Zug von Rechtsextremen gibt nach wie vor Rätsel auf. So ist weiterhin unbekannt, wer den Zug organisiert und auf welcher Route er sich bewegt hat. Der Gemeinderat hatte erst durch die Medien von diesem Anlass erfahren.

Laut einem Bericht der Pendlerzeitung «20 Minuten» waren am 13. Februar über 50 Rechtsextreme mit Fackeln durch Hombrechtikon gezogen. Mitgetragen worden sei ein Transparent, das an die Bombardierung von Dresden am 13. Februar 1945 erinnert habe. Illustriert war der Bericht mit einem Bild, das Medien zugespielt worden war.

 

(sda)
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