Hauptgründe für die Ausnahmebewilligungen waren zum grössten Teil extreme Witterungsverhältnisse wie starke Schneefälle und Gewitter, aber auch technische Defekte an Flugzeugen sowie Streiks im Ausland, wie Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling am Mittwoch einen Artikel des «Tages-Anzeigers» bestätigte.
Von den 211 Ausnahmebewilligungen fielen 113 auf Dezember 2010. Damals waren in Europa mehrere Flughäfen wegen Schnee und Kälte geschlossen. Im Dezember 2011 waren es hingegen nur noch 12 Ausnahmebewilligungen.
Wegen der verlängerten Nachtflugsperre mussten die Fluggesellschaften bisher 69 Flüge annullieren oder Flugzeuge auf einem anderen Flughafen landen lassen. Vor dem 29. Juli 2010 durfte bis 24 Uhr geflogen werden.