Wie gewohnt fand die 84. GV des Männerturnvereins am dritten Donnerstag im Januar im Embrisaal statt. Bei der Begrüssungsrede von Präsident Hans Wicki waren 104 Personen im Saal anwesend. Schöne Überraschung! Und unter diesen 104 Mannen sassen 17 Neue. Heute hat der MTV einen Mannschaftsbestand von 181 Mitgliedern.

Gelungen war diesmal die Präsentation der Jahresberichte. Es waren nicht nur der Präsi und die Turnleiter, welche bisher die insgesamt 4 Berichte nacheinander vorlasen. Es gab eine Gesamtschau, die unter der Regie des Präsidenten von allen vorgetragen wurde. Sogar Vize, Kassier und Aktuar bekamen einen Part. So wechselte das Mikro ständig hin und her, während auf der Grossleinwand Bilder und Clips das Ganze abwechslungsreich untermalten.

Und gleich bahnte sich die nächste Überraschung an. Ein Turner mit Jahrgang 1939 rückte ins Rampenlicht. Föteli aus seiner Jugendzeit tauchten an der Leinwand auf, am Mikrophon der Präsident mit Tatsachen und Fakten über einen Turner, der seit 1978 im Verein dabei ist und insbesondere den Volleyballbereich prägte (GLTV-Verbandsmeister und Aufstieg in die 1. Kantonal-Liga). Die Rede ist von Berend Schärer, Trainer, Organisator, Multiplikator, Kämpfer und Förderer. Nebst Leiter von Bergturnfahrten war er in den letzten Jahren als Kampfrichter aktiv und immer wieder um Nachwuchs bemüht. Für die Versammlung war klar: Dem Antrag des Vorstandes, Berend als weiteres Ehrenmitglied aufzunehmen, soll nichts im Wege stehen. Ein sichtlich gerührter Berend wurde mit grossem Applaus und Standing Ovation zum Ehrenmitglied befördert.

Und vor der letzten Überraschung sei noch folgendes Programmtechnische erwähnt: Der nächste Ur-Dorf Event findet am 2. Juli unter dem Thema «Urdorf und seine Vereine» statt.

Und dann, nach zweieinhalb Stunden abwechslungsreichem Programm, die letzte Überraschung: Kein Fleischkäse mit Brot, sondern Schinkli im Brotteig und Härdöpfelsalat!!! Und trotzdem gab es ein paar enttäuschte Gesichter, die den Fleischkäse und die Essiggurken vermissten, was dem Schreiber absolut unverständlich erscheint. Doch die Geschmäcker sind halt verschieden. Anlass für diese Menü-Änderung war eine äusserst grosszügige Spende. Davon sollten sofort alle etwas haben, meinte der Vorstand. Bravo und en Guete!

Stephan Grossenbacher, Aktuar